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Surface-Tablets für Metro-Anwendungen

Surface-Tablet von Microsoft

Surface-Tablet von Microsoft

„Surface“ und „Surface Pro“ heißen die ersten Tablet-PCs von Microsoft. Im ersten Modell arbeitet ein Nvidia-Tegra-ARM-Chip. Als Betriebssystems kommt Windows RT zum Einsatz. Das „Surface“ bringt 676 Gramm auf die Waage und soll zeitgleich mit dem Marktstart von Windows 8 verkauft werden. Es könnte also im Herbst 2012 erhältlich sein. Etwa drei Monate später soll die Version mit Intel-Core-i5-Prozessor folgen. Der „Surface Pro“ läuft unter Windows 8 Pro, wiegt 903 Gramm und hat gleich einen Stift mit an Bord, der magnetisch am Gehäuse haftet. Beide Tablets bieten ein 10,6 Zoll Touch-Display und einen ausklappbaren Ständer. Eine spezielle drei Millimeter dünne Hülle ist zugleich Schutzkleid und Tastatur für die neuen Tablets. Der Videotrailer von Microsoft vermittelt einen ersten Eindruck des Tablet-Designs.

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Mehr Informationen liefert die 47 Minuten lange Präsentation zur Produktvorstellung, die zum Beispiel bei Engadget oder im Windows Newsroom zu sehen ist.

Wer Apps und Spiele für den zukünftigen Metro Store von Microsoft entwickelt, für den dürfte das Engagement von Microsoft sehr interessant sein. Ein spannender Herbst steht vor uns. Apple, Google und Amazon bieten mit ihren Vertriebsplattformen schon heute ein enormes Potenzial für Entwicklungsstudios. Mit Microsoft kommt ein Gigant hinzu, der das Spiel offener macht und vielleicht in der Zukunft auch mitprägen könnte. Windows 8 treibt künftig Desktop-Rechner, Tablets und Smartphones an. Mit dem Metro Store wird das App-Business vielfältiger. Für freie Entwickler sind mehr Möglichkeiten immer auch mehr Chancen. Zu welchem Zeitpunkt es sich lohnt, in die Metro-Entwicklung einzusteigen, muss jeder für sich entscheiden. Im Blick auf die Spieleentwicklung  rückt bei Windows 8 wieder C++/DirectX in den Vordergrund sowie Middleware, wie zum Beispiel auch Ogre3d. Wenn diese 3D-Grafikengine für die Metro-Entwicklung genutzt werden könnte, wäre das ein großer Sprung. Eine erste Portierung von Ogre 1.8.0 für WinRT/Metro existiert bereits und wird auf Cygon‘s Blog bereitgestellt.

Neues Design für Android.com

Die Android-Plattform von Google erscheint jetzt im Internet mit einem frischen Design. Das Layout von Android.com sieht richtig gut aus und spricht nicht nur Entwickler an. Die Animationen auf den Seiten sind modern mit HTML5 und Javascript programmiert. Sie kommen ganz ohne Flash aus. Unter der neuen Rubrik Get Apps präsentiert Google eine handverlesene Auswahl von Android-Anwendungen aus sechs Kategorien.  Nachdem mit der Betriebssystem-Version 4.0 – Ice Cream Sandwich – technisch ein großer Schritt nach vorn gemacht wurde, zieht jetzt das Erscheinungsbild nach und dokumentiert, dass Android salopp formuliert erwachsen wird. Das Aussehen ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb mit dem klassisch designorientierten iOS von Apple und mit Windows Phone 7 (Mango) von Microsoft, das mit seiner Metro-Oberfläche bei Design-Profis gut ankommt.

Freie Projekte steigern die Produktivität


Die Motivation für komplexe Tätigkeiten basiert auf intrinsischen Faktoren. Der TechTalk von Dan Pink gibt in rund 19 Minuten eine hervorragende Einführung in dieses Thema.

Software-Entwicklung ist eine Disziplin, bei der hervorragende Leistungen nur mit hoher Konzentration und Kreativität möglich sind. Und das erfordert immer sehr viel Motivation. Daniel H. Pink liefert in seinem Bestseller Drive: The Surprising Truth About What Motivates Us einige überraschende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Fakten belegen laut Pink, dass hohe Incentives kontraproduktiv wirken. Klassische Anreizsysteme, nach denen Menschen durch das sprichwörtliche Hinhalten der Karotte nach vorne getrieben werden, funktionieren bei komplexen Aufgaben nicht.

In vielen Unternehmen werden falsche Konzepte für die Mitarbeitermotivation umgesetzt. Pink nennt Beispiele aus der Praxis, die den modernen Theorien folgen. Bei Google können die Entwickler 20 Prozent ihrer offiziellen Arbeitszeit völlig frei für eigene Projekt verwenden. Das australische Softwareunternehmen Atlassian führt diese Idee weiter. Im Rahmen von sogenannten FedEx-Days können mehr als 70 Entwickler  jeweils 24 Stunden an eigenen Ideen arbeiten und diese dann vorstellen. Damit ist das Unternehmen sehr erfolgreich. Es ist kein Wunder, dass Atlassian San Francisco in die Top 25 “Great Place to Work”-Liste gewählt wurde, wie Jon Silvers, der Marketing-Direktor des Unternehmens aus Berkeley, im Atlassian-Blog berichtet.