Neues Design für Android.com

20. November 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Die Android-Plattform von Google erscheint jetzt im Internet mit einem frischen Design. Das Layout von Android.com sieht richtig gut aus und spricht nicht nur Entwickler an. Die Animationen auf den Seiten sind modern mit HTML5 und Javascript programmiert. Sie kommen ganz ohne Flash aus. Unter der neuen Rubrik Get Apps präsentiert Google eine handverlesene Auswahl von Android-Anwendungen aus sechs Kategorien.  Nachdem mit der Betriebssystem-Version 4.0 – Ice Cream Sandwich – technisch ein großer Schritt nach vorn gemacht wurde, zieht jetzt das Erscheinungsbild nach und dokumentiert, dass Android salopp formuliert erwachsen wird. Das Aussehen ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb mit dem klassisch designorientierten iOS von Apple und mit Windows Phone 7 (Mango) von Microsoft, das mit seiner Metro-Oberfläche bei Design-Profis gut ankommt.

Moleküle modellieren mit Atomdroid

11. Juli 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Dr. Johannes Dieterich, Jun.-Prof. Dr. Ricardo Mata, Jonas Feldt (Foto: Georg-August Universität Göttingen)

Göttinger Chemiker haben eine Handy-Software zum Modellieren von Molekülen entwickelt. Die Atomdroid Applikation läuft auf Geräten mit Android-Betriebssystem ab Version 2.2.  Programmiert wurde die mobile Anwendung von einer Arbeitsgruppe des Professors Dr. Ricardo Mata. Mata ist seit Oktober 2009 Juniorprofessor am Göttinger Institut für Physikalische Chemie. Seine Free Floater-Nachwuchsgruppe „Computerchemie und Biochemie“ wird im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert. Mit der Atomdroid Applikation können Molekülmodelle aufgebaut und modelliert werden. Per Handy sind auch kleinere Kalkulationen zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich. Damit ist die Anwendung sowohl im Wissenschaftsbereich als auch für breite Anwenderkreise aus der Wirtschaft interessant, teilt die Universität Göttingen mit.

Die Android App ist kostenlos im Google-Marktplatz abrufbar: Atomdroid

Workshop zu Eingabe-Technologien in Berlin

18. Mai 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

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Aus die Maus. Beim iPhone, iPad und den neuen Android-Geräten geht fast alles per Daumen und Zeigefinger. Diese intuitive Eingabe schafft viele neue Möglichkeiten für Anwendungsentwickler. Spiele wie Angry Birds oder das fröhliche Tiny Wings von Andreas Illiger sind die Renner im App-Store. Vor allem die unkomplizierte Bedienung machen sie so beliebt. Nicht nur Smartphones und Tablets wie das iPad reagieren auf Berührungen. Es werden auch interaktive Tische und andere Multimediasysteme entwickelt, die ohne Maus und Tastatur auskommen.

Zur Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) findet am 6. Oktober 2011 in Berlin ein ganztägiger Workshop zur Entwicklung von Multitouch- und Multipoint-Systemen statt. Der Titel heißt „Softwaretechnik und Anwendung moderner Eingabetechnologien“. Unter anderem sollen Fallstudien und erfolgreiche Beispiele der Umsetzung vorgestellt werden. Die Veranstaltung wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mitorganisiert. Weitere Infos zum Workshop finden sich im Mediawiki des Projektes MT4j – Multitouch for Java, einem Open Source Java Framework. Das Paket MT4j kommt mit einer Reihe von Beispielen, die in der Eclipse IDE gestartet werden können. Ein kleines Tutorial beschreibt, wie man die MT4j-Beispiele als Java-Applikation zum Laufen bringt.