Category Archives: Internet

Projekte mit Trello managen

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=aaDf1RqeLfo[/youtube]

Trello von FogCreek Software läuft seit kurzem auch auf dem iPad. Wer das sehr empfehlenswerte Online-Tool Trello noch nicht kennt, bekommt in dem Youtube-Video eine gute Einführung direkt von Joel Spolsky, dem Chef von FogCreek.

Spolsky ist einer der bekanntesten IT-Gründer aus den USA. Seinen Blog Joel on Software kennt jeder Entwickler, ebenso die von ihm und Jeff Atwood (Coding Horror) ins Leben gerufene Expertenplattform stackoverflow. Trello ist ein sehr flexibles Werkzeug für das Management von Projekten und Teams. Es ist schnell, leistungsfähig und kostenfrei. Im Trello-Blog werden nützliche Kurzbefehle beschrieben. Trello kann per Rechner, iPhone und iPad aufgerufen werden. Alle Inhalte werden wie von Zauberhand synchronisiert und automatisch im Hintergrund gesichert.

Die körperliche Seite des Netzes

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In seinem Buch „Tubes: A Journey to the Center of the Internet“ richtet Andrew Blum den Blick auf eine Seite des Netzes, die oft vollständig vergessen wird. Doch sie existiert und wirkliche Menschen graben Schächte und verbinden Kabelstränge, damit die Daten quer durch Kontinente und über die Ozeane fließen können. In einem kurzen TED Talk gibt Blum einen Vorgeschmack auf das Thema. Neben der Neuerscheinung „Tubes“ steht auf meiner nie kleiner werdenden Leseliste auch „Blown to Bits“ von Hal Abelson, Ken Ledeen und Harry Lewis aus dem Jahr 2008.

Interaktive Übersetzung der TED Talks


Zum fünften Geburtstag von TED.com, der Online-Plattform der TED Talks, erscheint die Webseite in einer neuen Fassung. Hinzugekommen ist eine Klickoption in der rechten Spalte. Dort steht eine interaktive Textfassung (Interactive Transcript) des jeweiligen Vortrags betreit.  Im Text kann an eine Stelle geklickt werden, und dann springt auch das Video an diese Position. In einem Auswahlmenü sind Übersetzungen in viele Sprachen hinterlegt. Mit diesen Features bieten die TED Talks eine sehr gute Möglichkeit zum Trainieren des englischen Sprachverständnisses. Wer von hervorragenden Rednern lernen will, findet in der Sammlung von mehr als 900 Videos eine schier unendliche Fülle an Lehrbeispielen.

TED ist eine Non-Profit-Konferenzorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die besten Redner einzuladen und zu Themen rund um „Technik, Entertainment und Design“ (TED) sprechen zu lassen. Die Vortragsreihe der TED Talks hat eine lange Tradition. Sie wurde schon 1984 gestartet. Das obige Video zeigt die 6-Minuten-Rede von Ric Elias, CEO von Red Ventures. Der Titel: „3 things I learned while my plane crashed“. Auf ArtGeek habe ich heute den faszinierenden Vortrag von Elizabeth Gilbert über den kreativen Prozess empfohlen.

Chinesisch für Anfänger – kostenlos

Wer sich für China interessiert, eine Reise dorthin plant oder auch geschäftlich mit China zu tun hat, für den bieten diese zwei Webangebote hervorragende Inhalte zum Lernen in Eigenregie: SWR2 hat den Sprachkurs „Chinesisch für Anfänger“ als Podcast in 70 Teilen kostenfrei ins Netz gestellt. Und auf Youtube gibt es den neuen FOM China-Sprachkurs. Dies ist ein Angebot der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen im Zusammenhang mit dem neuen Studiengang Bachelor of Arts International Management mit Schwerpunkt China. Die kostenlose Podcast-Reihe gibt Einblicke in die Landeskunde von China und vermittelt erste Dialoge in Chinesisch. Die Texte stehen zum Download und Nachlesen auch auf den Hochulseiten zur Verfügung: Chinesisch für Anfänger

Feine Arbeit vom Smashing Team

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Im Dezember 2009 habe ich ein Besprechungs-Exemplar vom Smashing Book erhalten. Es ist im Format 14 mal 20 Zentimeter kompakt und handlich. Inhalt und Gestaltung überzeugen vollkommen. Und das ist für mich keine Überraschung. Das Buch ist eine Gemeinschaftsproduktion, in dem Könner der Internet-Designerszene ihr Wissen weitergeben.

Vom Interface Design über die Kunst und Wissenschaft des CSS-Layouts bis hin zur erfolgreichen Markenbildung für Webprojekte reicht das Themenspektrum. Das gesamte Buch spiegelt auf seinen 311 Seiten die Liebe zum Design und die Freude an der Arbeit wider. Sehr interessant zu lesen sind auch die letzten 55 Buchseiten. Hier finden sich die Einschätzungen von 24 Webdesignern aus verschiedenen Ländern und im Anschluss daran der Blick auf die Geschichte des Smashing Magazine. Diese Erfolgsstory haben zwei Menschen geschrieben, die für mich zu den Königen des modernen Internets zählen: Sven Lennartz und Vitaly Friedman.

Aus der Beschreibung wird deutlich, wieviel Arbeit in dem Aufbau des Magazins steckt. Beide haben mit großer Energie und vor allem auch durch ihre redaktionelle Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit das Smashing Magazine zum Erfolg geführt. Ich weiß nicht, wie hoch die Abrufzahlen sind – sie sind gigantisch. Für jeden, der sich mit Webdesign beschäftigt, ist das englischsprachige Smashing Magazine heute die erste Adresse im Netz. Das Smashing Book ist von genauso hohem Nutzwert. Es ist fundiert, anregend und glänzend geschrieben. Alles weitere über Inhalt und Aufmachung des Buches (Preis 23,90 Euro): www.smashingbook.com

Wortschatz im Netz

Das Internet ist eine gigantische Bibliothek. Und das gilt wörtlich. Ich liebe die guten Seiten im Netz und die wunderbaren Quellen zur Recherche und Weiterbildung. Für mich sind zum Beispiel drei frei verfügbare Onlineangebote von unschätzbarem Wert: der Digitale Grimm, das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und das DWDS.

Der Sprachschatz aus dem Wörterbuch der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gilt als die wichtigste und umfangreichste Sammlung deutscher Wörter. 35 Bände stark ist die ursprüngliche gedruckte Ausgabe. Sie enthält 350.000 Stichwörter. Das „DWB“ ist damit das Grundlagenwerk für alle Texter, Schriftsteller, Journalisten und Sprach- forscher. Es zeichnet die Bedeutung von Worten über die Zeit hinweg nach und erschließt den deutschen Wortschatz auf einmalige Art und Weise. Erarbeitet wurde dieses Riesenwerk in 122 Jahren von 1838 bis 1960. Die Gebrüder Grimm kamen selbst nur bis zum Wort Frucht. 120 weitere Sprachforscher übernahmen die Arbeit und stellten das Wörterbuch schließlich auch fertig. 1971 kam noch ein Quellen- verzeichnis hinzu. Die Erstbearbeitung wird von der Universität Trier in Zusammen- arbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften als Digitaler Grimm vollständig im Internet zur Verfügung gestellt. Eine Alternative in gedruckter Form gibt es meines Wissens derzeit nicht als neue Ausgabe, da die letzte Taschen- buchversion aus dem dtv-Verlag leider längst vergriffen ist. Auf zwei CD-Roms ist die digitale Version noch bei Zweitausendeins zum Preis von 49 Euro erhältlich. Dazu wird ein Begleitbuch mit 110 Seiten geliefert.

Neben dem Grimm nutze ich auch das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und das DWDS – das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts. Beide sind weniger spektakulär als der Digitale Grimm.

Seltenes Interview mit Alfred Hitchcock

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Auf Youtube ist ein verschollenes Interview mit Alfred Hitchcock in sechs Teilen wieder zu sehen. Es wurde ursprünglich in der Morning Show von 1973 gesendet und gehört zu den seltenen längeren Gesprächen mit dem Meister der filmischen Geschichten- erzählung. Hitchcock zeigt auch hier wieder seine geniale Kombination von praktischer (Film-)Psychologie mit einem Schuss Humor. Die weiteren fünf Teile des Interviews finden sich hier: Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und Teil 6.

Bildarchiv von LIFE online

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Die Bilder des legendären Magazins für Fotojournalismus „LIFE“ sind nicht nur für Journalisten und Fotografen eine Schatzkammer, die unendlich viele Anregungen für die eigene Arbeit liefert. Seit kurzem sind sogar die historischen Fotos des ersten LIFE-Magazins zu finden. Dieses ist von 1883 bis in die 1930er Jahre hinein erschienen. Das bekannte LIFE Magazine existierte dann von 1936 bis 2000.

Zahlreiche Fotos, die bisher nur in schwer zugänglichen Bildarchiven schlummerten, werden durch die Digitalisierung von Google zum ersten Mal für jeden Interessierten sichtbar. Nach einer Mitteilung von Google soll schon in wenigen Monaten das gesamte Archiv von LIFE mit annähernd zehn Millionen Fotos online zugänglich sein.

Zum LIFE-Fotoarchiv

Zeitschriften im Google-Archiv

New York Magazine
Über Google Book Search sind jetzt auch Zeitschriften zugänglich. Millionen von Artikeln und ganze Magazin-Archive werden von Google digitalisiert und online verfügbar gemacht. Am 9. Dezember 2008 kündigte das Unternehmen eine Initiative zur Forcierung dieser Aktivitäten an. Dabei kooperiert Google mit Verlagen aus den USA. Bereits verfügbar sind zahlreiche Ausgaben einer Reihe von Zeitschriften. Dazu gehören das New York Magazine, Popular Science , Ebony bis hin zum Bulletin of the Atomic Scientists.

Die letzte Vorlesung

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Randy Pausch ist ein mutiger Mensch. Er bewahrt die positive Lebenseinstellung auch angesichts der größten Herausforderungen. Pausch ist Professor an der Carnegie Mellon University. Er stirbt an Krebs. In seiner letzten Vorlesung („Really Achieving Your Childhood Dreams“) zeigt er uns, was im Leben wichtig ist: Liebe, Fröhlichkeit und Leidenschaft.

(Aktualisierung am 26.7.): Randy Pausch ist am 25. Juli 2008 gestorben. Er wurde 47 Jahre alt.

MP3-Suchmaschine

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Eine schön leichtgewichtige MP3-Suchmaschine ist SkreemR. Wer Lust auf einen Song seiner Lieblingsband hat, wird hier mit etwas Glück in kürzester Zeit fündig. Dazu genügt nach Eingabe der gesuchten Gruppe oder Musikrichtung genau ein Mausklick. SkreemR lokalisiert Audiofiles im Internet und indexiert diese, so dass der Zugriff schneller wird. Gehostet werden die Musikdateien nicht.