Aus die Maus. Beim iPhone, iPad und den neuen Android-Geräten geht fast alles per Daumen und Zeigefinger. Diese intuitive Eingabe schafft viele neue Möglichkeiten für Anwendungsentwickler. Spiele wie Angry Birds oder das fröhliche Tiny Wings von Andreas Illiger sind die Renner im App-Store. Vor allem die unkomplizierte Bedienung machen sie so beliebt. Nicht nur Smartphones und Tablets wie das iPad reagieren auf Berührungen. Es werden auch interaktive Tische und andere Multimediasysteme entwickelt, die ohne Maus und Tastatur auskommen.
Zur Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) findet am 6. Oktober 2011 in Berlin ein ganztägiger Workshop zur Entwicklung von Multitouch- und Multipoint-Systemen statt. Der Titel heißt „Softwaretechnik und Anwendung moderner Eingabetechnologien“. Unter anderem sollen Fallstudien und erfolgreiche Beispiele der Umsetzung vorgestellt werden. Die Veranstaltung wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mitorganisiert. Weitere Infos zum Workshop finden sich im Mediawiki des Projektes MT4j – Multitouch for Java, einem Open Source Java Framework. Das Paket MT4j kommt mit einer Reihe von Beispielen, die in der Eclipse IDE gestartet werden können. Ein kleines Tutorial beschreibt, wie man die MT4j-Beispiele als Java-Applikation zum Laufen bringt.
Die Motivation für komplexe Tätigkeiten basiert auf intrinsischen Faktoren. Der TechTalk von Dan Pink gibt in rund 19 Minuten eine hervorragende Einführung in dieses Thema.
Software-Entwicklung ist eine Disziplin, bei der hervorragende Leistungen nur mit hoher Konzentration und Kreativität möglich sind. Und das erfordert immer sehr viel Motivation. Daniel H. Pink liefert in seinem Bestseller Drive: The Surprising Truth About What Motivates Useinige überraschende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Fakten belegen laut Pink, dass hohe Incentives kontraproduktiv wirken. Klassische Anreizsysteme, nach denen Menschen durch das sprichwörtliche Hinhalten der Karotte nach vorne getrieben werden, funktionieren bei komplexen Aufgaben nicht.
In vielen Unternehmen werden falsche Konzepte für die Mitarbeitermotivation umgesetzt. Pink nennt Beispiele aus der Praxis, die den modernen Theorien folgen. Bei Google können die Entwickler 20 Prozent ihrer offiziellen Arbeitszeit völlig frei für eigene Projekt verwenden. Das australische Softwareunternehmen Atlassian führt diese Idee weiter. Im Rahmen von sogenannten FedEx-Days können mehr als 70 Entwickler jeweils 24 Stunden an eigenen Ideen arbeiten und diese dann vorstellen. Damit ist das Unternehmen sehr erfolgreich. Es ist kein Wunder, dass Atlassian San Francisco in die Top 25 “Great Place to Work”-Liste gewählt wurde, wie Jon Silvers, der Marketing-Direktor des Unternehmens aus Berkeley, im Atlassian-Blog berichtet.
Die beiden Klassiker Smalltalk und Eiffel sind im August 2010 zum ersten Mal nicht mehr unter den 50 populärsten Programmier- sprachen. Im zeitlichen Zusammenspiel mit dem Erscheinen von Apples iPad hat Objective-C hingegen im Tiobe-Index einen Sprung von Platz 19 auf Platz 9 hingelegt. Unter den Top 20 findet sich erstmals die taufrische Sprache „Go“. Sie wurde von Google-Mitarbeitern entwickelt und ist im November 2009 unter einer freien Lizenz erschienen.
Auf den Plätzen 1 bis 5 hat sich im Tiobe-Index nichts verändert. Hier finden sich Java, C, C++, PHP und Basic. C# hat Python überholt und steht jetzt auf Platz 6. Während die Dinosaurier C und C++ auch nach 25 Jahren noch weit oben in der Gunst der Entwickler rangieren, sind die Zeiten für das klassische Smalltalk angesichts so zahlreicher neuer Konkurrenz wohl nahezu vorbei.
Interessant ist der Blick zurück auf die Anfänge der objektorien- tierten Programmierung (OOP), die so eng mit Smalltalk verbunden sind. „Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu erfinden“, soll Alan Kay einmal gesagt haben. Kay gilt als Urvater der OOP. Er hat in den 70er Jahren auch Smalltalk erfunden. (Seit 1995 unterstützt er unter anderem das Open-Source-Projekt Squeak, mit dem Kinder spielerisch Computersimulationen erstellen können.) Ein beeindruckendes historisches Dokument ist der visionäre Vortrag, den Alan Kay im Jahr 1997 auf einer Konferenz der ACM (Association for Computing Machinery) gehalten hat. Der Titel heißt „The Computer Revolution Hasn’t Happened Yet“. Kay imaginierte die zukünftigen Möglichkeiten der OOP. Er sagte voraus, dass es eines Tages so sein werde, dass jedes Software-Objekt über eine Internetadresse ansprechbar sei.
Mit dem Webframework Django ist genau das heute realisiert: Eine URL kann direkt zu einem Objekt aus dem dahinterliegenden Python-Programm führen. Dies bietet faszinierende Möglichkeiten für die Entwicklung von Internetanwendungen. Smalltalk mag als Dialekt an Bedeutung verlieren. Die Ideen der OOP leben in vielgestaltiger Form mittels Java, C#, Python, Ruby, Go & Co. weiter.
Im Dezember 2009 habe ich ein Besprechungs-Exemplar vom Smashing Book erhalten. Es ist im Format 14 mal 20 Zentimeter kompakt und handlich. Inhalt und Gestaltung überzeugen vollkommen. Und das ist für mich keine Überraschung. Das Buch ist eine Gemeinschaftsproduktion, in … Weiterlesen →
C, C# oder C++? Wer Grafikanwendungen coden will, kommt um ein solides Basiswissen nicht herum. Insbesondere für die Spielepgrogrammierung ist C++ nach wie vor das Nonplusultra. In meinen Einsteiger-Tutorials geht es ganz gemütlich um die Grundlagen der Grafikprogrammierung. Dabei werden auch die … Weiterlesen →
Mit Blender 2.46 wird das Open Movie Projekt “Big Buck Bunny” in den Blickpunkt gerückt. Die neue Ausgabe der 3D-Grafik-Suite heißt deshalb auch einfach “Bunny Release”. Die Version ist das Ergebnis von einem halben Jahr Arbeit. Neu in Blender … Weiterlesen →
Das Web-Framework Django hebt in diesem Jahr ab. Nachdem Adrian Holovaty, einer der Gründer des Open-Source-Projektes, Ende 2007 im Apress-Verlag das erste Buch über Django veröffentlicht hat, ziehen jetzt mehrere renommierte Computerbuchverlage in den USA nach. In der „Teach Yourself“-Reihe … Weiterlesen →
In der Fachbuchserie Head First von O’Reilly wird es im Frühjahr möglicherweise eine interessante Neuerscheinung geben. In dem Titel Head First Programming kommt Python als Übungssprache zum Einsatz. Das Buch im Umfang von 608 Seiten ist für den 31. … Weiterlesen →
Das offizielle Release 2.45 der 3D-Grafik-Suite Blender steht seit dem 18. September auf der Download-Seite der Blender-Foundation zur Verfügung. Es handelt sich um ein Bugfix-Release bei dem keine neuen Features hinzu gekommen sind. Verbessert wurden die Stabilität und die Performance … Weiterlesen →
Seit kurzem wird das neue englischsprachige Handbuch zu Blender ausgeliefert. „The Essential Blender“ hat 376 Seiten und eine DVD mit sämtlichen Demobeispielen und Dateien. Der Inhalt wurde für die Version 2.43 geschrieben und ist voll kompatibel zur aktuellen Blender-Version 2.44. Der Guide wird von der Blender … Weiterlesen →
Die 3D-Software Bryce 5.5 gibt es wieder kostenlos zum Download. Es gab im August 2006 bereits eine Aktion für Bryce 5, die aktuelle Version ist schon die 6. Wer den Landschaftsgenerator nutzen will, muss sich lediglich beim Hersteller DAZ Productions … Weiterlesen →
Die Blender Foundation hat die neue Version 2.4.3 der 3D-Software-Suite Blender veröffentlicht. Zu den Highlights unter den neuen Features zählen multi-resolution Meshes, multi-level UV, multi-layer images and multi-pass rendering. Die Detail-Beschreibung der Neuerungen findet sich auf der Release Log-Seite. Zum … Weiterlesen →