Gestaltungs-Richtlinien für Android Apps

13. Januar 2012 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Farbspektrum für Android User-Interfaces

Das Entwicklerteam von Google hat einen umfangreichen Styleguide für das Design von Android-Anwendungen veröffentlicht. Er listet auf, welche Prinzipien App-Entwickler berücksichtigen sollten. Der Guide startet mit der kreativen Vision, die jeder App zugrunde liegen sollte und beschreibt dann im einzelnen den Aufbau von Android-Programmen: User Interfaces, Typografie, Fonts, Farben, Bilder und vieles mehr.

Neues Design für Android.com

20. November 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Die Android-Plattform von Google erscheint jetzt im Internet mit einem frischen Design. Das Layout von Android.com sieht richtig gut aus und spricht nicht nur Entwickler an. Die Animationen auf den Seiten sind modern mit HTML5 und Javascript programmiert. Sie kommen ganz ohne Flash aus. Unter der neuen Rubrik Get Apps präsentiert Google eine handverlesene Auswahl von Android-Anwendungen aus sechs Kategorien.  Nachdem mit der Betriebssystem-Version 4.0 – Ice Cream Sandwich – technisch ein großer Schritt nach vorn gemacht wurde, zieht jetzt das Erscheinungsbild nach und dokumentiert, dass Android salopp formuliert erwachsen wird. Das Aussehen ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb mit dem klassisch designorientierten iOS von Apple und mit Windows Phone 7 (Mango) von Microsoft, das mit seiner Metro-Oberfläche bei Design-Profis gut ankommt.

30. Oktober 2011
von Ellen Petersen
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Lernen wie Feynmans Schwester

Richard Feynman war einer der interessantesten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Der Physiker war ein genialer Mensch. Nicht nur Computergeeks und Physikfans lassen sich von seiner Persönlichkeit inspirieren. Seine Bücher sind wunderbar unterhaltsam und seine Vorlesungen über Physik, insbesondere über Quantenmechanik, … Weiterlesen

Computer retten das Zeichnen

30. Oktober 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Computer geben der Zeichenkunst eine neue Chance. Warum? Die Produktion digitaler Medien ist ohne das Zeichnen nicht möglich. Vor allem junge Menschen eignen sich aus purem Interesse heraus Fähigkeiten an, die an den Hochschulen seit Jahrzehnten nicht mehr vermittelt werden.

Zeichnen bildet die Grundlage für digitale Malerei und Konzeptkunst in 2D und 3D. Spieledesigner entwerfen ihre Charaktere und Level Designs nach klassischem Muster ebenso wie Illustratoren in Werbung und Medien. Wer denkt, dass Programme wie Photoshop oder Illustrator die kreative Arbeit von alleine machen, liegt falsch. Visuelle Konzepte basieren auch im Computerzeitalter auf einer Zeichnung oder Skizze. Es spielt keine Rolle, ob dabei der Bleistift oder der digitale Stift in der Hand liegt. Wichtig ist allerdings, dass der Künstler etwas zu vermitteln hat, dass er etwas, das nicht nur ihn selber interessiert, aus seinem Kopf heraus zeichnerisch darstellen kann.

Computerspiele, Animationsfilme und Simulationen beeindrucken nur, wenn ihre Inhalte nicht chaotisch sind. Hier sind wieder Künstler gefragt, die mit ihrer Vorstellungskraft andere Menschen berühren können. Für Konzeptkünstler ist das Zeichnen eine wichtige Sprache, die sie brauchen, um ihrer Fantasie Ausdruck zu verleihen.

Ausbildung von Profi zu Profi

International existieren Gemeinschaften, in denen klassisches Zeichnen und klassische Malerei wieder einen hohen Stellenwert haben. Hier tauschen sich Profis mit Nachwuchskünstlern aus. Anfänger werden auf ihrem Weg zum kompetenten Zeichner teilweise von den ersten Schritten an begleitet und ermuntert.

Die wichtigsten Foren, in denen tiefgehendes Know-how zum Zeichnen und zur figurativen Malerei vermittelt werden, sind:

Im Bereich der 3D-Produktion spielt blenderartist.org eine hervorgehobene Rolle.

Jason Manley aus Austin (Texas) hat mit Conceptart.org bereits 2002 eine Anlaufstelle für professionelle Konzeptkünstler geschaffen. Seit Dezember 2009 ist an dieses Forum mit TAD (The Art Department) eine Schule für digitale und traditionelle Medien angedockt. Dort werden die verschiedensten Techniken vermittelt. Die virtuelle Akademie steht Interessenten aus der ganzen Welt offen.

CG Talk ist das Forum der CG Society aus Adelaide in Australien. CG steht für Computer Graphics. CG Talk ist ebenso wie CG Hub aus Los Angeles (Kalifornien) ein internationales Forum, in dem vorwiegend professionell orientierte Teilnehmer ihre Werke ausstellen, diskutieren und sehr viel voneinander und miteinander lernen. Regelmäßige Wettbewerbe werden auch in einer der ältesten Online-Communities ausgerichtet: deviantArt.org aus Hollywood (Los Angeles) ist schon seit 2000 aktiv und inzwischen eines der größten Foren. Entsprechend gemischt ist die Qualität der Beiträge.

Zeichnen und Software – von Photoshop, Illustrator, Gimp, Inkscape bis zu Blender, ZBrush, 3ds Max und Maya – sind keine Gegensätze. Die klassische Zeichnung mit Bleistift oder Kohle auf Papier oder mit dem digitalen Stift wird nicht aussterben – dank Computer und Internet.

28. Oktober 2011
von Ellen Petersen
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Kurzinfo: In diesen Tagen baue ich das Layout meines Studioblogs um. Bis zur Fertigstellung fehlen noch einige Elemente.

Android 4.0 Ice Cream Sandwich rollt an

14. Oktober 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

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Wenige Tage vor der Veröffentlichung der neuen Android-Version 4.0 wird auf dem Firmengelände von Google in Mountain View, Kalifornien, das Maskottchen für „Ice Cream Sandwich“ aufgestellt. Am 19. Oktober soll Android 4.0  in Hongkong vorgestellt werden.

Moleküle modellieren mit Atomdroid

11. Juli 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Dr. Johannes Dieterich, Jun.-Prof. Dr. Ricardo Mata, Jonas Feldt (Foto: Georg-August Universität Göttingen)

Göttinger Chemiker haben eine Handy-Software zum Modellieren von Molekülen entwickelt. Die Atomdroid Applikation läuft auf Geräten mit Android-Betriebssystem ab Version 2.2.  Programmiert wurde die mobile Anwendung von einer Arbeitsgruppe des Professors Dr. Ricardo Mata. Mata ist seit Oktober 2009 Juniorprofessor am Göttinger Institut für Physikalische Chemie. Seine Free Floater-Nachwuchsgruppe „Computerchemie und Biochemie“ wird im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert. Mit der Atomdroid Applikation können Molekülmodelle aufgebaut und modelliert werden. Per Handy sind auch kleinere Kalkulationen zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich. Damit ist die Anwendung sowohl im Wissenschaftsbereich als auch für breite Anwenderkreise aus der Wirtschaft interessant, teilt die Universität Göttingen mit.

Die Android App ist kostenlos im Google-Marktplatz abrufbar: Atomdroid

Interaktive Übersetzung der TED Talks

29. Juni 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare


Zum fünften Geburtstag von TED.com, der Online-Plattform der TED Talks, erscheint die Webseite in einer neuen Fassung. Hinzugekommen ist eine Klickoption in der rechten Spalte. Dort steht eine interaktive Textfassung (Interactive Transcript) des jeweiligen Vortrags betreit.  Im Text kann an eine Stelle geklickt werden, und dann springt auch das Video an diese Position. In einem Auswahlmenü sind Übersetzungen in viele Sprachen hinterlegt. Mit diesen Features bieten die TED Talks eine sehr gute Möglichkeit zum Trainieren des englischen Sprachverständnisses. Wer von hervorragenden Rednern lernen will, findet in der Sammlung von mehr als 900 Videos eine schier unendliche Fülle an Lehrbeispielen.

TED ist eine Non-Profit-Konferenzorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die besten Redner einzuladen und zu Themen rund um „Technik, Entertainment und Design“ (TED) sprechen zu lassen. Die Vortragsreihe der TED Talks hat eine lange Tradition. Sie wurde schon 1984 gestartet. Das obige Video zeigt die 6-Minuten-Rede von Ric Elias, CEO von Red Ventures. Der Titel: „3 things I learned while my plane crashed“. Auf ArtGeek habe ich heute den faszinierenden Vortrag von Elizabeth Gilbert über den kreativen Prozess empfohlen.

Schreiben in absoluter Stille

6. Juni 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

Herrliche Ruhe. Seit einigen Monaten genieße ich das Arbeiten mit einem Desktop-PC, der nach dem Einschalten so leise ist, wie ich es nicht für möglich gehalten habe. Der exone-Rechner ist ein Traum, und die Firma icmtec – informationstechnologie aus Ludwigsburg hat ihn innerhalb von einem Tag geliefert. Das war mit die beste E-Commerce-Erfahrung, die ich erlebt habe. Wer viel an Konzepten und Texten arbeitet weiß, wie wichtig eine ruhige Umgebung für das Gelingen ist.

Ideal sind auch abgespeckte Schreibprogramme, die nicht mehr viel mit Word oder OpenOffice gemein haben. Ich mag es, wenn mir auf dem Bildschirm die gesamte Fläche für das Texten zur Verfügung steht und keine Schaltflächen, Buttons, Logos oder Icons den Blick auf sich ziehen. Selbstverständlich dürfen auch keine E-Mail- oder Twitter-Meldungen aufpoppen.

Die extrem einfach gehaltenen Editoren Q10 für Windows, PyRoom für Ubuntu/Linux oder OmmWriter für Mac, PC und iPad bringen ein edles Schreibgefühl zurück. Das Texten im Vollbildmodus auf völlig leerem Schreibgrund und ohne Schnickschnack ist wunderbar. Alle drei Editoren stehen als freie Software kostenlos zum Download zur Verfügung. Wer die neueste Version von OmmWriter Dana II für Windows (XP, Vista, 7) nutzen möchte, kann das Programm zu einem selbst bestimmten Preis (Minimum 4,11 Dollar) erwerben. Dana II bietet im Vergleich zur Basisversion einige zusätzliche Audio- und Videoeffekte.

Workshop zu Eingabe-Technologien in Berlin

18. Mai 2011 von Ellen Petersen | Keine Kommentare

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Aus die Maus. Beim iPhone, iPad und den neuen Android-Geräten geht fast alles per Daumen und Zeigefinger. Diese intuitive Eingabe schafft viele neue Möglichkeiten für Anwendungsentwickler. Spiele wie Angry Birds oder das fröhliche Tiny Wings von Andreas Illiger sind die Renner im App-Store. Vor allem die unkomplizierte Bedienung machen sie so beliebt. Nicht nur Smartphones und Tablets wie das iPad reagieren auf Berührungen. Es werden auch interaktive Tische und andere Multimediasysteme entwickelt, die ohne Maus und Tastatur auskommen.

Zur Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) findet am 6. Oktober 2011 in Berlin ein ganztägiger Workshop zur Entwicklung von Multitouch- und Multipoint-Systemen statt. Der Titel heißt „Softwaretechnik und Anwendung moderner Eingabetechnologien“. Unter anderem sollen Fallstudien und erfolgreiche Beispiele der Umsetzung vorgestellt werden. Die Veranstaltung wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mitorganisiert. Weitere Infos zum Workshop finden sich im Mediawiki des Projektes MT4j – Multitouch for Java, einem Open Source Java Framework. Das Paket MT4j kommt mit einer Reihe von Beispielen, die in der Eclipse IDE gestartet werden können. Ein kleines Tutorial beschreibt, wie man die MT4j-Beispiele als Java-Applikation zum Laufen bringt.

29. März 2011
von Ellen Petersen
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Telekom startet PagePlace

Auf der Leipziger Buchmesse hat die Deutsche Telekom einen digitalen Online-Kiosk für Zeitungen, Magazine und Bücher vorgestellt. Mit PagePlace können digitale Medien auf dem PC, Tablet-PC oder Smartphone gekauft, bezahlt und auf verschiedenen Endgeräten gelesen werden. Für mobile Nutzer soll … Weiterlesen

Freie Projekte steigern die Produktivität

9. September 2010 von Ellen Petersen | Keine Kommentare


Die Motivation für komplexe Tätigkeiten basiert auf intrinsischen Faktoren. Der TechTalk von Dan Pink gibt in rund 19 Minuten eine hervorragende Einführung in dieses Thema.

Software-Entwicklung ist eine Disziplin, bei der hervorragende Leistungen nur mit hoher Konzentration und Kreativität möglich sind. Und das erfordert immer sehr viel Motivation. Daniel H. Pink liefert in seinem Bestseller Drive: The Surprising Truth About What Motivates Us einige überraschende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Fakten belegen laut Pink, dass hohe Incentives kontraproduktiv wirken. Klassische Anreizsysteme, nach denen Menschen durch das sprichwörtliche Hinhalten der Karotte nach vorne getrieben werden, funktionieren bei komplexen Aufgaben nicht.

In vielen Unternehmen werden falsche Konzepte für die Mitarbeitermotivation umgesetzt. Pink nennt Beispiele aus der Praxis, die den modernen Theorien folgen. Bei Google können die Entwickler 20 Prozent ihrer offiziellen Arbeitszeit völlig frei für eigene Projekt verwenden. Das australische Softwareunternehmen Atlassian führt diese Idee weiter. Im Rahmen von sogenannten FedEx-Days können mehr als 70 Entwickler  jeweils 24 Stunden an eigenen Ideen arbeiten und diese dann vorstellen. Damit ist das Unternehmen sehr erfolgreich. Es ist kein Wunder, dass Atlassian San Francisco in die Top 25 “Great Place to Work”-Liste gewählt wurde, wie Jon Silvers, der Marketing-Direktor des Unternehmens aus Berkeley, im Atlassian-Blog berichtet.