Author Archives: Ellen Petersen

Chinesisch für Anfänger – kostenlos

Wer sich für China interessiert, eine Reise dorthin plant oder auch geschäftlich mit China zu tun hat, für den bieten diese zwei Webangebote hervorragende Inhalte zum Lernen in Eigenregie: SWR2 hat den Sprachkurs „Chinesisch für Anfänger“ als Podcast in 70 Teilen kostenfrei ins Netz gestellt. Und auf Youtube gibt es den neuen FOM China-Sprachkurs. Dies ist ein Angebot der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen im Zusammenhang mit dem neuen Studiengang Bachelor of Arts International Management mit Schwerpunkt China. Die kostenlose Podcast-Reihe gibt Einblicke in die Landeskunde von China und vermittelt erste Dialoge in Chinesisch. Die Texte stehen zum Download und Nachlesen auch auf den Hochulseiten zur Verfügung: Chinesisch für Anfänger

Feine Arbeit vom Smashing Team

smashing_book.jpg
Im Dezember 2009 habe ich ein Besprechungs-Exemplar vom Smashing Book erhalten. Es ist im Format 14 mal 20 Zentimeter kompakt und handlich. Inhalt und Gestaltung überzeugen vollkommen. Und das ist für mich keine Überraschung. Das Buch ist eine Gemeinschaftsproduktion, in dem Könner der Internet-Designerszene ihr Wissen weitergeben.

Vom Interface Design über die Kunst und Wissenschaft des CSS-Layouts bis hin zur erfolgreichen Markenbildung für Webprojekte reicht das Themenspektrum. Das gesamte Buch spiegelt auf seinen 311 Seiten die Liebe zum Design und die Freude an der Arbeit wider. Sehr interessant zu lesen sind auch die letzten 55 Buchseiten. Hier finden sich die Einschätzungen von 24 Webdesignern aus verschiedenen Ländern und im Anschluss daran der Blick auf die Geschichte des Smashing Magazine. Diese Erfolgsstory haben zwei Menschen geschrieben, die für mich zu den Königen des modernen Internets zählen: Sven Lennartz und Vitaly Friedman.

Aus der Beschreibung wird deutlich, wieviel Arbeit in dem Aufbau des Magazins steckt. Beide haben mit großer Energie und vor allem auch durch ihre redaktionelle Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit das Smashing Magazine zum Erfolg geführt. Ich weiß nicht, wie hoch die Abrufzahlen sind – sie sind gigantisch. Für jeden, der sich mit Webdesign beschäftigt, ist das englischsprachige Smashing Magazine heute die erste Adresse im Netz. Das Smashing Book ist von genauso hohem Nutzwert. Es ist fundiert, anregend und glänzend geschrieben. Alles weitere über Inhalt und Aufmachung des Buches (Preis 23,90 Euro): www.smashingbook.com

Wortschatz im Netz

Das Internet ist eine gigantische Bibliothek. Und das gilt wörtlich. Ich liebe die guten Seiten im Netz und die wunderbaren Quellen zur Recherche und Weiterbildung. Für mich sind zum Beispiel drei frei verfügbare Onlineangebote von unschätzbarem Wert: der Digitale Grimm, das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und das DWDS.

Der Sprachschatz aus dem Wörterbuch der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm gilt als die wichtigste und umfangreichste Sammlung deutscher Wörter. 35 Bände stark ist die ursprüngliche gedruckte Ausgabe. Sie enthält 350.000 Stichwörter. Das „DWB“ ist damit das Grundlagenwerk für alle Texter, Schriftsteller, Journalisten und Sprach- forscher. Es zeichnet die Bedeutung von Worten über die Zeit hinweg nach und erschließt den deutschen Wortschatz auf einmalige Art und Weise. Erarbeitet wurde dieses Riesenwerk in 122 Jahren von 1838 bis 1960. Die Gebrüder Grimm kamen selbst nur bis zum Wort Frucht. 120 weitere Sprachforscher übernahmen die Arbeit und stellten das Wörterbuch schließlich auch fertig. 1971 kam noch ein Quellen- verzeichnis hinzu. Die Erstbearbeitung wird von der Universität Trier in Zusammen- arbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften als Digitaler Grimm vollständig im Internet zur Verfügung gestellt. Eine Alternative in gedruckter Form gibt es meines Wissens derzeit nicht als neue Ausgabe, da die letzte Taschen- buchversion aus dem dtv-Verlag leider längst vergriffen ist. Auf zwei CD-Roms ist die digitale Version noch bei Zweitausendeins zum Preis von 49 Euro erhältlich. Dazu wird ein Begleitbuch mit 110 Seiten geliefert.

Neben dem Grimm nutze ich auch das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und das DWDS – das digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts. Beide sind weniger spektakulär als der Digitale Grimm.

Seltenes Interview mit Alfred Hitchcock

http://www.youtube.com/watch?v=cv4BwEGPQbM

Auf Youtube ist ein verschollenes Interview mit Alfred Hitchcock in sechs Teilen wieder zu sehen. Es wurde ursprünglich in der Morning Show von 1973 gesendet und gehört zu den seltenen längeren Gesprächen mit dem Meister der filmischen Geschichten- erzählung. Hitchcock zeigt auch hier wieder seine geniale Kombination von praktischer (Film-)Psychologie mit einem Schuss Humor. Die weiteren fünf Teile des Interviews finden sich hier: Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 und Teil 6.

Prachtstück für Kreative und Buchfans

Wird mein Amazon-Wunschzettel jemals kleiner werden? Ich fürchte nein. Das liegt auch an so überraschenden Entdeckungen wie dieser Buchproduktion, die auf den ersten Blick gar nicht in das Bücherbusiness von heute zu passen scheint: Über zehn Jahre hat es von der Planung bis zur Produktion gebraucht.

„Pictorial Webster‘s: A Visual Dictonary of Curiosities“ ist das Mammutprojekt von John M. Carrera. Der Buchbinder, Drucker und Künstler aus Waltham, Massachusetts, startete das „Projekt Webster‘s“ im Jahr 1995, nachdem er auf der Farm seiner Großmutter unter dem Lieblingssessel seines Großvaters ein „International Dictionary“ von 1898 aufstöberte. Was dann folgte und zur Herstellung der neuen Webster-Ausgabe führte, das zeigt Carrera uns in einem wunderbaren Video. Hier wird im Detail dokumentiert, wie mit einer alten Linotype-Maschine gedruckt und anschließend von Hand gefalzt und gebunden wird. Klasse gemacht.

pictorial_webster_beispielseite.jpg

Als  Bücherfan bin ich fasziniert von diesem Projekt und natürlich von dem Buch, das ein tolles Mittel ist, um die eigene Kreativität anzuregen. Außerdem kann man damit wunderbar so einfach nebenbei englische Vokabeln lernen oder wiederholen. Außer den verschiedenen handgemachten Edelausgaben mit beispielsweise Leder- oder Eichenholzrücken zu Preisen zwischen 2.600 und 4.600 US-Dollar, gibt es für mich zum Glück auch eine günstige Handelsedition über den Verlag Chronicle Press. Bei einem Umfang von 512 Seiten sind in dem historischen Bilderlexikon mehr als 1.500 Stiche aus dem 19. Jahrhundert enthalten. Das außergewöhnliche Buch wird über Amazon (Pictorial Webster’s) für 25 Euro angeboten.

Happy Coding von Anfang an

C, C# oder C++? Wer Grafikanwendungen coden will, kommt um ein solides Basiswissen nicht herum. Insbesondere für die Spielepgrogrammierung ist C++ nach wie vor das Nonplusultra. In meinen Einsteiger-Tutorials geht es ganz gemütlich um die Grundlagen der Grafikprogrammierung. Dabei werden auch die allgemeinen Basics aufgearbeitet. Das Wissen dazu ist schier unendlich. Doch irgendwo fängt jeder einmal an. Zum Beispiel mit der Frage: Wie erzeugt der Compiler eigentlich eine .exe? Das habe ich mir einmal bildlich für C unter Windows klar gemacht.

c_compiler_linker.jpg

Der Musik-Instinkt

brain_on_music.jpg

Daniel Levitins Bestseller „This Is Your Brain on Music“ erscheint in deutscher Übersetzung beim SAV (Spektrum Akademischer Verlag). Unter dem Titel „Der Musik-Instinkt – Die Wissenschaft einer menschlichen Leidenschaft“ soll das Buch am 9. April bei der Springer-Tochter herauskommen. Amazon kündigt die Auslieferung für Mai 2009 an. Der Preis liegt bei 26,95 Euro (428 Seiten). Die englischen Taschenbuchausgaben mit dem grafisch exzellenten Cover sind bereits für 9,80 Euro erhältlich.

Der Titel stand lange auf der Bestsellerliste der New York Times. Es ist eine mitreißende Analyse, die den Ursprüngen der Leidenschaft für Musik nachgeht. Levitin ist kognitiver Psychologe und Neurowissen- schaftler. Er schreibt spannend und liefert so ganz nebenbei auch eine wunderbare Einführung in die allgemeine Musiktheorie. Dieses Buch ist ein Lesegenuss erster Güte.

Bildarchiv von LIFE online

life_cover_1964.jpg
Die Bilder des legendären Magazins für Fotojournalismus „LIFE“ sind nicht nur für Journalisten und Fotografen eine Schatzkammer, die unendlich viele Anregungen für die eigene Arbeit liefert. Seit kurzem sind sogar die historischen Fotos des ersten LIFE-Magazins zu finden. Dieses ist von 1883 bis in die 1930er Jahre hinein erschienen. Das bekannte LIFE Magazine existierte dann von 1936 bis 2000.

Zahlreiche Fotos, die bisher nur in schwer zugänglichen Bildarchiven schlummerten, werden durch die Digitalisierung von Google zum ersten Mal für jeden Interessierten sichtbar. Nach einer Mitteilung von Google soll schon in wenigen Monaten das gesamte Archiv von LIFE mit annähernd zehn Millionen Fotos online zugänglich sein.

Zum LIFE-Fotoarchiv

Traffic aus Neuseeland

foxlogo_september_07.jpg
Vor allem in den USA verstärken die Universitäten ihr Internet-Engagement. Die Arbeit des internationalen OpenCourseWare Consortiums (OCW) trägt reiche Früchte. Unser Lecturefox-Projekt profitiert von dieser Öffnung vieler Universitäten mit großem Namen. MIT und Yale sind zwei beispielhafte Vorreiter. Die Abrufe der Vorlesungs-Links aus der Lecturefox-Datenbank sind im vergangenen Jahr stabil gewachsen. Das zeigen die Zahlen von Statcounter auf. Fast 50.000 wiederkehrende Besucher weist die Statistik aus.

lecturefox-2008-2009_1.jpg

Der weltweite Traffic Rank für Lecturefox ist mit 23.714 in Neuseeland am höchsten. Die meisten Besucher stammen erwartungsgemäß aus den USA, Indien und Großbritannien. Die Zählung von Alexa.com spiegelt die internationale Besucherstruktur wider:

alexa_traffic_rank_januar_2009.jpg

Zeitschriften im Google-Archiv

New York Magazine
Über Google Book Search sind jetzt auch Zeitschriften zugänglich. Millionen von Artikeln und ganze Magazin-Archive werden von Google digitalisiert und online verfügbar gemacht. Am 9. Dezember 2008 kündigte das Unternehmen eine Initiative zur Forcierung dieser Aktivitäten an. Dabei kooperiert Google mit Verlagen aus den USA. Bereits verfügbar sind zahlreiche Ausgaben einer Reihe von Zeitschriften. Dazu gehören das New York Magazine, Popular Science , Ebony bis hin zum Bulletin of the Atomic Scientists.