Monthly Archives: June 2011

Interaktive Übersetzung der TED Talks


Zum fünften Geburtstag von TED.com, der Online-Plattform der TED Talks, erscheint die Webseite in einer neuen Fassung. Hinzugekommen ist eine Klickoption in der rechten Spalte. Dort steht eine interaktive Textfassung (Interactive Transcript) des jeweiligen Vortrags betreit.  Im Text kann an eine Stelle geklickt werden, und dann springt auch das Video an diese Position. In einem Auswahlmenü sind Übersetzungen in viele Sprachen hinterlegt. Mit diesen Features bieten die TED Talks eine sehr gute Möglichkeit zum Trainieren des englischen Sprachverständnisses. Wer von hervorragenden Rednern lernen will, findet in der Sammlung von mehr als 900 Videos eine schier unendliche Fülle an Lehrbeispielen.

TED ist eine Non-Profit-Konferenzorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die besten Redner einzuladen und zu Themen rund um „Technik, Entertainment und Design“ (TED) sprechen zu lassen. Die Vortragsreihe der TED Talks hat eine lange Tradition. Sie wurde schon 1984 gestartet. Das obige Video zeigt die 6-Minuten-Rede von Ric Elias, CEO von Red Ventures. Der Titel: „3 things I learned while my plane crashed“. Auf ArtGeek habe ich heute den faszinierenden Vortrag von Elizabeth Gilbert über den kreativen Prozess empfohlen.

Herrliche Ruhe. Seit einigen Monaten genieße ich das Arbeiten mit einem Desktop-PC, der nach dem Einschalten so leise ist, wie ich es nicht für möglich gehalten habe. Der exone-Rechner ist ein Traum, und die Firma icmtec – informationstechnologie aus Ludwigsburg hat ihn innerhalb von einem Tag geliefert. Das war mit die beste E-Commerce-Erfahrung, die ich erlebt habe. Wer viel an Konzepten und Texten arbeitet weiß, wie wichtig eine ruhige Umgebung für das Gelingen ist.

Ideal sind auch abgespeckte Schreibprogramme, die nicht mehr viel mit Word oder OpenOffice gemein haben. Ich mag es, wenn mir auf dem Bildschirm die gesamte Fläche für das Texten zur Verfügung steht und keine Schaltflächen, Buttons, Logos oder Icons den Blick auf sich ziehen. Selbstverständlich dürfen auch keine E-Mail- oder Twitter-Meldungen aufpoppen.

Die extrem einfach gehaltenen Editoren Q10 für Windows, PyRoom für Ubuntu/Linux oder OmmWriter für Mac, PC und iPad bringen ein edles Schreibgefühl zurück. Das Texten im Vollbildmodus auf völlig leerem Schreibgrund und ohne Schnickschnack ist wunderbar. Alle drei Editoren stehen als freie Software kostenlos zum Download zur Verfügung. Wer die neueste Version von OmmWriter Dana II für Windows (XP, Vista, 7) nutzen möchte, kann das Programm zu einem selbst bestimmten Preis (Minimum 4,11 Dollar) erwerben. Dana II bietet im Vergleich zur Basisversion einige zusätzliche Audio- und Videoeffekte.