Monthly Archives: February 2007

Multi-Version mit Feature Videos

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Die Blender Foundation hat die neue Version 2.4.3 der 3D-Software-Suite Blender veröffentlicht. Zu den Highlights unter den neuen Features zählen multi-resolution Meshes, multi-level UV, multi-layer images and multi-pass rendering. Die Detail-Beschreibung der Neuerungen findet sich auf der Release Log-Seite. Zum ersten Mal gibt es zum Versionssprung auch Feature Videos. Darin werden einige der wichtigesten Veränderungen und Erweiterungen, die die neue Version zu bieten hat, anschaulich dargestellt. Die Webseite des Community-Projektes blender.org wurde neu aufgesetzt und dabei auch umgestaltet, sie läuft jetzt auf leistungsstärkeren Servern und mit dem Content-Management-System Typo3. Das Design stammt von Matt Ebb. via Blendernation

Blender-Buch mit Elephants Dream

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Anfang März erscheint in den USA das Buch Introducing Character Animation with Blender. Bei Amazon Deutschland wird es voraussichtlich ab dem 28. März zum Preis von 38,45 Euro lieferbar sein. Auf den Verlagsseiten können drei Probekapitel im pdf-Format heruntergeladen werden: Wiley

Das Buch hat 496 Seiten und ist in vier Abschnitte gegliedert:

  • Part I: Creating a Character with Blender
    Blender Basics: Interface and Objects
    Working with Meshes
    Completing the Model with Materials, Textures, and Particles
    Armatures and Rigging
    Shape Keys and Facial Rigging
  • Part II: Bringing it to Life: Animation
    Basics of Animation
    Facial Animation and Lip Sync
    Nonlinear Animation
    Further Issues in Character Animation
    Lighting, Rendering, and Editing Your Animation
    Using Python Scripts
  • Part III: Blender in Production
    Full-scale Productions: Elephants Dream and Plumiferos
    A Look Into Elephants Dream
    Feifi the Canary: Plumiferos Takes Wing
    Blender in the Pipeline
  • Part IV: Blender and Beyond
    Other Software and Formats
    Resources for Further Learning
Auf der DVD mitgeliefert werden Blender-Installationsdateien für Windows, Linux und Mac, der Film Elephants Dream, der als erstes Open-Source-Movie mit Blender entwickelt wurde, sowie eine Sammlung nützlicher Hilfsprogramme für die 3D-Produktion und sämtliche Projektdateien aus den Tutorials des Buches.

Buzz Business

http://www.youtube.com/watch?v=S3mKP8KHVjc

Werbung mit den Mitteln von Web 2.0  sickert immer stärker in klassische Werbung und klassisches Business ein. Auf das Youtube-Video Lick macht heute der Marketing-Guru  Seth Godin unter dem Titel B2B hits 2.0 aufmerksam. Das Video verweist am Ende auf die  Webseite eines Unternehmens, das Firmen bei juristischen und finanziellen Konflikten zwischen den Unternehmenspartnern berät. 

Seit Anfang Februar zu sehen ist auch das schlaemmer.tv, ein Videoblog von Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling. Die Seite erreichte flugs die deutschen Blogcharts und steht dort aktuell immer noch auf Platz 35. Nach Informationen von ConnectedMarketing steht schlaemmer.tv im Zusammenhang mit einer Kampagne der Volkswagen AG. 

Backup im Schlaf

Ein Traum wird wahr: Wir lernen im Schlaf! Na ja, nicht ganz so spektakulär, doch es existieren interessante Zusammenhänge zwischen Tiefschlaf und Langzeitgedächtnis. Das haben Forscher in Lübeck und Paris nachgewiesen. Der Körper nutzt den Nachtschlaf nicht nur zur Regeneration, sondern auch um Erlebtes und Erlerntes dauerhauft zu speichern. Beim Aufbau des Langzeitgedächtnisses wird in der Nacht im Kopf aufgeräumt. Vielleicht kommt es auch daher, dass nicht selten eine zündende Idee am nächsten Morgen präsent ist. Professor Dr. Jan Born vom Institut für Neuroendokrinologie der Universität Lübeck konnte die Zusammenhänge durch Versuche im Schlaflabor nachweisen. Gemeinsam mit Wissenschaftlern von der Universität Paris klärte das Team in den vergangenen drei Jahren die Mechanismen der nächtlichen Datenarchivierung auf. Das Vorhaben wurde von der Volkswagenstiftung mit 454.000 Euro unterstützt. Die Forschungsergebnisse sind im November 2006 erstmals in Nature veröffentlicht worden.

 

Nach den Ergebnissen ist das Gehirn tagsüber eine Sammelstelle von Daten; nachts, wenn der ständige Input an Eindrücken und Informationen zurückgeht, stellt es sich auf das Sortieren und dauerhafte Archivieren um. Bei der Gedächtnisbildung sind so genannte Deltawellen beteiligt, das sind langsam oszillierende elektrische Signale, die das Gehirn im Tiefschlaf aussendet. Offenbar werden frisch erworbene Lerninhalte am Ende eines langen Tages nicht etwa ausgeschaltet, sondern nach dem Eintauchen in den Tiefschlaf werden die Erlebnisse noch einmal aufgerufen und zur Hirnrinde gesendet. Dort können sie in das Netzwerk bestehender Inhalte des Langzeitgedächtnisses fest integriert werden. Es ist die Hirnrinde, die über Deltawellen signalisiert, wann der Erinnerungsspeicher zur Aufnahme bereit ist. Das Signal geben die elektrischen Wellen über biochemische Botenstoffe an den Hippocampus weiter.

 

Die Forscher berichten, dass emotional gefärbte Erlebnisse des Tages im traumreichen REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) ins Langzeitgedächtnis transportiert werden,  Faktenwissen hingegen eher im Tief- oder Deltaschlaf verarbeitet wird. Professor Jan Born sagt: „Damit das Gehrin ein Langzeitgedächtnis ausbilden kann, muss es die frisch erhaltenen Informationen selektiv vom Zwischenspeicher in einen Langzeitspeicher weiterleiten und dort mit den bereits vorhandenen Gedächtnisinhalten verknüpfen.“ Unser Gehirn arbeitet demnach im Wechselbetrieb: tagsüber als Datensammelstelle und nachts wird es zum Speichermedium. Guter Schlaf ist wichtig für gutes Lernen. Das Konzept gilt auch in Gegenrichtung: Wer die Erlebnisse eines Tages möglichst schnell vergessen möchte, sollte sich die Nacht um die Ohren schlagen.

Princeton joins Google Project

A new partnership between the Princeton University Library and Google soon will make approximately 1 million books in Princeton’s collection available online in a searchable format. The library will work with Google over the next six years to digitize books that are in the public domain and no longer under copyright. Digital copies of books from the Princeton collection will be fully searchable, allowing users to employ any key words they choose to search the indexes, tables of contents and full text of books. Because the books being digitized are in the public domain, users will be able to view the full text of the books and download them for leisure reading, research or printing for later reference.

Princeton is the 12th institution to join the Google Books Library Project. Books available in the Google Online Library include those from collections at Harvard, Oxford, Stanford, the University of California, the University of Michigan, the University of Texas-Austin, the University of Virginia, the University of Wisconsin-Madison, the New York Public Library, the University Complutense of Madrid and the National Library of Catalonia.