Mensch statt Maus

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SoftKinetic aus Atherton in Kalifornien hat eine Software entwickelt, die Körpersprache lesen und in Echtzeit umsetzen kann. Auf einem Demo-Video zeigt das Startup, wie die Technologie funktioniert. Im Unterschied zu dem neuartigen Interface von Nintendo für Wii kommt das System von SoftKinetic¬† ohne Hardware auf Spielerseite aus. Der Mensch spielt allein durch seine Körperbewegungen.

Die 3D-Erkennung wird in dem Video auf der Seite von SoftKinetic eindrucksvoll präsentiert. Sie basiert auf dem Einsatz von herkömmlichen Infrarot-Kameras, die einen Tiefeneindruck der Bewegungsabläufe verarbeiten können. Die Geräte nehmen 60 Frames pro Sekunde auf. SoftKinetic schafft es offensichtlich mit der selbstentwickelten Software die Bilder der Körperbewegungen auf neuartige Weise in 3D-Programme zu integrieren. 65 visuelle Sensoren erfassen dabei die Bewegungsabläufe. Voraussetzung ist, dass der Spieler sich in einem abgedunkelten Bereich aufhält.

Zu den Gründern von SoftKinetic gehören Eric Krzeslo, Gilles Pinault und Xavier Baele. Sie verfügen alle über einen wissenschaftlichen Hintergrund, unter anderem aus ihrer Zeit an der Universität Brüssel. Als CEO ist seit dem 5. Oktober 2006 Georges van Hoegaerden mit an Bord des Unternehmens.

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