Happy Coding
"Programmieren ist eine Übung in Kreativität." Linus Torvalds
Die Entwicklung von Computerprogrammen zählt mit zu den anspruchsvollsten Aufgaben, die Menschen in Angriff nehmen. Jede Software kann sehr schnell eine ungeheure Komplexität erreichen. Diese zu bändigen und zu gestalten ist ein große Herausforderung. Programmierer müssen intelligent sein und logisch denken können. Sie müssen kreativ sein und zugleich auf das kleinste Detail achten können. Sie müssen an eine Aufgabe abstrakt und praktisch herangehen können. Leidenschaft für ein niemals abgeschlossenes Lernen, Geduld sowie Hartnäckigkeit gehören ebenfalls unbedingt zu den Eigenschaften, die gute Programmierer auszeichnen. Jede leistungsfähige Anwendung wird geplant und gestaltet. Ohne ein professionelles Softwaredesign enden viele Projekte häufig schon bevor sie richtig begonnen haben. Die größte Schwierigkeit beim Entwickeln eines Computerspiels oder einer Simulation ist die Bändigung der Komplexität.
Coden bis die Tasten fiepen
Programmieren ist eine Fähigkeit, die niemand von heute auf morgen lernt. Vor allem am Anfang scheint manches kryptisch und völlig unverständlich. Erst nach einiger Zeit liest sich der C-Code so klar wie ein Kochrezept für Pfannkuchen. Der Übergang ist schleichend. Jeder macht diese Anfangsphase durch. In Phase 1 steht jeder vor einem Wust von Fremdwörtern, Syntaxzeichen und Konzepten. Dahinter verbergen sich manchmal sehr anspruchsvolle gedankliche Gebilde. Es lohnt sich, nicht aufzugeben. Die Lernphase braucht auch Zeit. C ist keine Sprache, die in drei Tagen fix und foxi im Gehirn verankert werden kann. Jeder muss Praxiserfahrung sammeln und einige Zeit coden bis die Tasten fiepen. Dabei werden fürchterliche Bugs (Programmfehler) produziert, die absolut notwendig für den Lernprozess sind.
Programmieren ist zugleich Handwerk und Kunst. Nur wer das Handwerk von Grund auf beherrscht, kann die künstlerische Seite ausleben. Kreatives Softwaredesign ist erst möglich, wenn man sich nicht mehr mit dem Grundwissen der Sprache herumschlagen muss.
Das Mammut klein schneiden
Teile und herrsche (divide and conquer) ist ein wichtiges Prinzip. Für das Erlernen der Programmiersprache C bedeutet dieses Prinzip, dass man sich von der Komplexität und der Mächtigkeit des Lernstoffs nicht schrecken lassen sollte. Für die spätere eigene Entwicklung von leistungsfähigen Programmen in C bedeutet dieses Prinzip, dass das Design des Programms in viele kleine Unterprogramme zerlegt wird, die erst gemeinsam ein großes Ganzes ergeben. Beim Programmieren kommt es auf so viele wichtige Details an, dass niemand diese alle gleichzeitig berücksichtigen kann. Es ist sinnvoll sich ganz bewusst nur mit kleinen Modulen zu beschäftigen und diese vollständig zu verstehen. Schneide das Mammut klein! Dann wird alles gleich viel freundlicher und zugänglicher.
Die Ausstattung des Entwicklungsstudios
Es ist erstaunlich, dass die sehr leistungsfähigen Entwicklungswerkzeuge für das Programmieren mit C oder C++ kostenlos erhältlich sind. Wer beispielsweise ein Computerspiel mit eindrucksvoller 3D-Grafik coden möchte, muss nicht auf teure Software zurückgreifen. Die Werkzeuge können frei aus dem Internet geladen werden. Wer mit C startet, benötigt nichts weiter als einen Computer, eine Entwicklungssoftware sowie nach Bedarf externe Software-Bibliotheken, in denen fertige Funktionen und Module zur Verfügung gestellt werden. Auch diese gibt es in vielen Fällen kostenfrei.
Als Software, mit der die C-Programme entwickelt werden, existieren voll ausgerüstete Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs Integrated Development Environment). In diesen ist in vielen Fällen bereits das wichtigste Stück Software - der Compiler - enthalten. Der Compiler leistet die eigentliche Arbeit der Übersetzung von Menschen-Code in Maschinen-Code. Der Sprachkern von C sowie die Standard-Bibliothek für C sind im Compiler enthalten. Die IDE bietet darüber hinaus einen Editor zur Eingabe und Bearbeitung der eigenen Programme sowie weitere nützliche und wichtige Softwaremodule (Linker, Debugger).
Zitate
"A good programming language is a conceptual universe for thinking about programming." Alan Perlis
CategoryC
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